Kleine Rezension vom Spiel

Kleine Rezension vom Spiel

Beitragvon hhamburger » 4. November 2016, 12:37

Vielleicht bin ich ein wenig spät dran mit meine Rezension zu "Die vergessene Welt", aber da mich das Spiel begeistert, möchte ich gerne etwas Aufklärungsarbeit leisten.

Das Spiel wird mit 2-4 Spielern angegeben. Ich habe es mit 2 und mit 4 Spieler gespielt. Ersteinmal sind im Aufbau Mechanismen enthalten, die das Spiel gut skalieren lassen. Es ist definitiv mit 2 oder 4 Spielern spielbar.
Persönlich finde ich aber, dass es mit 4 Spielern mehr Spaß macht, beziehungsweise anspruchsvoller ist.
Neue Militäreinheiten und Stadtausbauten skalieren durch die Setup-Regeln, aber nicht die Worker-Placement-Mechaniken.
Wenn man zu zweit spielt hat man oft keine Probleme seine Aktionen zu planen und dann auch durchzuführen. Im spiel zu viert sieht es dann schon anders aus.
Aber das ist auch gut so, dann muss man halt besser überlegen, wo man seine Bürger platzieren möchte.

Das scheinbar einfache Spiel besticht durch die verschiedenen Ebenen, die im Auge gehalten sein wollen: Habe ich genug Geld um zu neue Gebäude zu bauen? Habe ich genug wissen um meine Arme aufzurüsten? Habe ich genug Kapazität um meine Stadt zu erweitern? Habe ich genug Nahrung um meine Bürger zu ernähren? Bin ich stark genug um die Titanen zu besiegen? Behindern mich die Schäden nach der Schlacht? Und nicht zu Letzt: Habe ich darauf geachtet mir die Karten mit den passenden Farben zu sichern, damit ich am Ende auch viele Punkte ergattern kann?

Fazit: Wer ein thematisches und schön gestaltetes, in der Antike angesiedeltes Worker-Placement-Spiel möchte, der macht mit "Die vergessene Welt" alles richtig. Der Preis scheint hoch zu sein, aber die Qualität der Materialien, der Regeln und des Konzeptes bestechen und rechtfertigen den Preis. Das Spiel ist halt kein Produkt von und für den Massenmarkt.
Panem et circenses.
hhamburger
 
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